Häufige Fragen, kurz beantwortet
Das fragen uns Eigentümerschaften, Genossenschaften und Verwaltungen am häufigsten.
Mehrfamilienhäuser in Opfikon, Glattpark.
Kosten, Ertrag und ZEV hängen vom Gebäude ab
Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus in der Schweiz?
In vielen Fällen ja. Entscheidend sind Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und vor allem der Eigenverbrauch im Gebäude. In Mehrfamilienhäusern nutzen viele Parteien den Solarstrom direkt, mit Wärmepumpe und Ladestationen steigt der Anteil weiter. Zusammen mit der Einmalvergütung und einem ZEV-Modell verbessert das die Wirtschaftlichkeit. Wie schnell sich Ihre Anlage bezahlt macht, rechnen wir nach der Analyse für Ihr Gebäude verbindlich vor.
Was ist ein ZEV beziehungsweise Mieterstrom und wer übernimmt die Abrechnung?
Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) erlaubt es, den Solarstrom direkt an die Mieterinnen und Mieter im Gebäude zu verkaufen. Strompartner plant und baut die technische Infrastruktur inklusive Messkonzept. Die Abrechnung, Kundenbetreuung und Verwaltung übernimmt unsere Schwesterfirma Mieterstrom GmbH innerhalb der EZH-Gruppe. Für Eigentümerschaft und Verwaltung bleibt es ein Ansprechpartner.
Was kostet eine PV-Anlage für Gewerbe und KMU?
Die Kosten hängen von der Grösse der Anlage, vom Dachaufbau und vom Netzanschluss ab. Dazu kommen optionale Komponenten wie Batteriespeicher, Lastmanagement oder Ladestationen. Eine verbindliche Aussage machen wir nach der Potenzialanalyse mit Lastprofil.
Speicher, Ladestationen und Klimaanlagen lassen sich ergänzen
Kann ein Batteriespeicher später nachgerüstet werden?
Ja. Wir planen Anlagen so, dass ein Speicher später ergänzt werden kann. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir Wechselrichter, Messkonzept und Lastprofil und rüsten AC- oder DC-seitig nach. Für Gewerbebetriebe ist Peak Shaving oft ein wichtiger Grund, weil Leistungsspitzen und damit Netzkosten sinken.
Wie lässt sich Ladeinfrastruktur in einem Mehrfamilienhaus sinnvoll aufbauen?
Mit einer skalierbaren Grundinstallation und dynamischem Lastmanagement. So können zunächst wenige Ladepunkte gebaut und später ohne Netzverstärkung erweitert werden. Der PV-Überschuss lädt bevorzugt direkt vor Ort, die Abrechnung pro Parkplatz ist integriert.
Braucht eine Klimaanlage im Kanton Zürich eine Bewilligung?
In der Regel ja. Für das Aussengerät eines Split-Klimageräts braucht es im Kanton Zürich meist eine Baubewilligung, zuständig ist die Gemeinde. Dazu gehört ein Lärmschutznachweis. Wir klären das vor der Offerte. In Miet- und Eigentumswohnungen braucht es vorher die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft beziehungsweise der Stockwerkeigentümergemeinschaft.
Wie laut ist das Aussengerät, und was gilt für die Nachbarn?
Der Lärm wird am offenen Fenster der lärmempfindlichen Räume in der Nachbarschaft beurteilt. Die Anlage muss die Planungswerte einhalten und nach dem Vorsorgeprinzip so leise wie möglich geplant werden. Gerät und Standort wählen wir deshalb früh mit Ihnen.
Bieten Sie Klimaanlagen auch ohne Solaranlage an?
Ja. Wir planen Klimaanlagen auch für Wohnungen und Häuser ohne Solaranlage. Ist eine vorhanden oder geplant, kann das Aussengerät den eigenen Solarstrom nutzen. Planung und Koordination aus einer Hand; die fachgerechte Ausführung übernehmen qualifizierte Fachkräfte und Partner.
Kann eine Klimaanlage auch heizen?
Viele Split-Klimageräte arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpe und können auch heizen. Sie eignen sich als Ergänzung oder als Ersatz für Elektroöfen, wenn keine zentrale Heizverteilung vorhanden ist. Laut einer Studie von EnergieSchweiz und EKZ (2024) brauchen sie im Jahresmittel rund dreimal weniger Strom als eine Elektro-Direktheizung.
So arbeiten wir vor und nach dem Bau
Wie lange dauert ein PV-Projekt von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme?
Das hängt vor allem von den Bewilligungen und vom Netzanschlussgesuch ab, sie machen den grössten Teil der Zeit aus. Die Montage selbst dauert meist nur wenige Tage bis Wochen. Den Zeitplan für Ihr Projekt besprechen wir nach der Analyse.
Übernimmt Strompartner auch Wartung und Monitoring bestehender Anlagen?
Ja. Wir überwachen Anlagen mit Solar-Log herstellerübergreifend, reagieren auf Alarme, führen den PV-Check durch und liefern jährliche Reports mit Ertrag, Eigenverbrauch und Optimierungsempfehlungen. Das gilt auch für Anlagen, die wir nicht selbst gebaut haben.
In welchen Regionen der Schweiz ist Strompartner tätig?
Unser Schwerpunkt liegt in der Deutschschweiz. Wir betreuen einzelne Mehrfamilienhäuser ebenso wie Genossenschaftsportfolios, Gewerbeareale und kommunale Liegenschaften.

